Curatrix

Was wir machen

Von echten Handgriffen zu Trainingsdaten.

Curatrix bezahlt ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker dafür, ihre eigene Arbeit aus ihrer Perspektive aufzunehmen. Aus diesen Aufnahmen bauen wir Trainingsdaten für Roboter, die körperliche Arbeit lernen sollen.

Aus echten Handgriffen werden Trainingsdaten.

Ein gemeinsamer Prozess verbindet die Menschen, die ihr Handwerk beherrschen, mit den Teams, die Robotik weiterentwickeln.

  1. Aufgabe abstimmen

    Zielaufgabe, Umgebung und Aufnahmeprotokoll gemeinsam festlegen.

  2. Arbeit aufnehmen

    Erfahrene Fachkräfte zeigen Arbeitsabläufe an freigegebenen Orten.

  3. Prüfen & strukturieren

    Aufnahmen prüfen und in dokumentierte Episoden aufbereiten.

  4. Daten bereitstellen

    Auslieferung nach vereinbartem Format und Lizenzumfang.

Ein Blick in die Praxis

Die Perspektive macht den Unterschied.

Hände, Werkzeug und Arbeitsumgebung in einem Bild. Unsere Aufnahmen zeigen, wie Fachkräfte Aufgaben im echten Arbeitsalltag lösen.

Unsere Methodik kennenlernen
Curatrix-Aufnahme · Handwerk aus der Ich-Perspektive

Was wir machen

Roboter scheitern nicht an der Rechenleistung. Sie scheitern daran, dass niemand ihnen gezeigt hat, wie echte Arbeit an einem echten Ort wirklich aussieht.

Diese Aufnahmen gibt es nicht im Internet. Sie entstehen nur, wenn jemand die Leute dafür bezahlt, die die Arbeit können.

Das Problem

Modelle für körperliche Arbeit werden bis heute überwiegend im Labor trainiert: aufgeräumte Tische, gleichbleibendes Licht, ein Greifer, ein Werkstück. Auf einer Baustelle stimmt davon nichts. Das Werkzeug sitzt schief, das Licht kommt von der Stirnlampe, das Bauteil klemmt, und der entscheidende Handgriff ist der, mit dem jemand einen Fehler wieder ausbügelt. Genau dieser Teil fehlt in fast allen vorhandenen Datensätzen.

Wie wir aufnehmen

Wir schicken keine Kamerateams. Die Person, die die Arbeit ohnehin macht, trägt eine Kamera am Kopf oder an der Brust und nimmt den vereinbarten Arbeitsschritt auf – im laufenden Auftrag, ohne zusätzlichen Termin, ohne nachgestellte Szenen. Zu jedem Projekt gehört eine kurze Aufnahmevorgabe, damit die Aufnahmen untereinander vergleichbar bleiben.

Warum diese Daten anders sind

Die Perspektive stimmt: Ein Roboter sieht die Welt aus der Nähe seiner Greifhand, nicht aus der Ecke des Raums. Die Bedingungen stimmen: echtes Licht, echter Staub, echte Enge. Und die Fehler sind drin. Ein bewusst gehaltener Anteil des Materials zeigt Versuche, die misslingen, und wie sie korrigiert werden – genau das, was ein Modell braucht, um sich zu erholen, statt stehen zu bleiben.

Warum das schwer zu kopieren ist

Der schwierige Teil ist nicht die Technik, sondern der Zugang: ausgebildete Leute in echten Gewerken, die bereit sind mitzumachen, dazu die Erlaubnis für den Ort, an dem gefilmt wird. Dieses Netz baut man über Jahre und über Vertrauen auf, nicht über einen Einkauf. Rechte, Einwilligungen und Herkunft jeder Aufnahme werden vom ersten Tag an mitgeführt, statt nachträglich zusammengesucht.

Was Kundinnen und Kunden bekommen

Versionierte, unveränderliche Datensätze mit Episodenmanifest, Annotationen und vollständiger Herkunftsangabe – lizenzierbar aus dem Katalog oder als Auftrag für eine bestimmte Aufgabe erhoben. Jede Episode trägt ihren Aufnahmekontext, die Version der Aufnahmevorgabe und ihre Verarbeitungsgeschichte, damit ein Trainingslauf jederzeit einem exakten Datenstand zugeordnet werden kann.

Datenschutz, Rechte und Provenienz

Verantwortung gehört zum Prozess.

Klare Absprachen vor der Aufnahme. Sorgfältige Prüfung vor der Weitergabe. Nachvollziehbare Herkunft für Robotikteams.

Kontrollierte, autorisierte Aufnahme

Aufgezeichnet wird ausschließlich nach vereinbartem Protokoll, zu vereinbarten Zeiten und für eine vereinbarte Aufgabe.

Klare Teilnahme der Mitwirkenden

Mitwirkende wissen, was aufgezeichnet wird und wofür es verwendet wird, und werden für ihre Zeit vergütet.

Automatische Erkennung und menschliche Prüfung

Auf die automatische Datenschutzerkennung folgt eine menschliche Prüfung, bevor ein Clip in ein Release aufgenommen wird.

Provenienz des Datensatzes

Jede Episode führt ihren Aufnahmekontext, die Protokollversion und die Verarbeitungshistorie mit.

Dies beschreibt Auslegung und Betrieb der Pipeline. Es ist keine Zertifizierungsaussage, und kein Datensatz wird als vollständig anonym dargestellt.

Mehr über Erhebung und Datenschutz

Ihr nächster Schritt beginnt mit einem Gespräch.

Ob du dein Handwerk einbringen möchtest oder Ihr Team Trainingsdaten sucht: Wir finden gemeinsam den passenden Einstieg.