Kontrollierte, autorisierte Aufnahme
Aufgezeichnet wird ausschließlich nach vereinbartem Protokoll, zu vereinbarten Zeiten und für eine vereinbarte Aufgabe.
Neues aus Handwerk & Robotik.
EintragenCuratrix bezahlt ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker dafür, ihre eigene Arbeit aus ihrer Perspektive aufzunehmen. Aus diesen Aufnahmen bauen wir Trainingsdaten für Roboter, die körperliche Arbeit lernen sollen.

Ein gemeinsamer Prozess verbindet die Menschen, die ihr Handwerk beherrschen, mit den Teams, die Robotik weiterentwickeln.
Zielaufgabe, Umgebung und Aufnahmeprotokoll gemeinsam festlegen.
Erfahrene Fachkräfte zeigen Arbeitsabläufe an freigegebenen Orten.
Aufnahmen prüfen und in dokumentierte Episoden aufbereiten.
Auslieferung nach vereinbartem Format und Lizenzumfang.
Hände, Werkzeug und Arbeitsumgebung in einem Bild. Unsere Aufnahmen zeigen, wie Fachkräfte Aufgaben im echten Arbeitsalltag lösen.
Unsere Methodik kennenlernenDiese Aufnahmen gibt es nicht im Internet. Sie entstehen nur, wenn jemand die Leute dafür bezahlt, die die Arbeit können.
Modelle für körperliche Arbeit werden bis heute überwiegend im Labor trainiert: aufgeräumte Tische, gleichbleibendes Licht, ein Greifer, ein Werkstück. Auf einer Baustelle stimmt davon nichts. Das Werkzeug sitzt schief, das Licht kommt von der Stirnlampe, das Bauteil klemmt, und der entscheidende Handgriff ist der, mit dem jemand einen Fehler wieder ausbügelt. Genau dieser Teil fehlt in fast allen vorhandenen Datensätzen.
Wir schicken keine Kamerateams. Die Person, die die Arbeit ohnehin macht, trägt eine Kamera am Kopf oder an der Brust und nimmt den vereinbarten Arbeitsschritt auf – im laufenden Auftrag, ohne zusätzlichen Termin, ohne nachgestellte Szenen. Zu jedem Projekt gehört eine kurze Aufnahmevorgabe, damit die Aufnahmen untereinander vergleichbar bleiben.
Die Perspektive stimmt: Ein Roboter sieht die Welt aus der Nähe seiner Greifhand, nicht aus der Ecke des Raums. Die Bedingungen stimmen: echtes Licht, echter Staub, echte Enge. Und die Fehler sind drin. Ein bewusst gehaltener Anteil des Materials zeigt Versuche, die misslingen, und wie sie korrigiert werden – genau das, was ein Modell braucht, um sich zu erholen, statt stehen zu bleiben.
Der schwierige Teil ist nicht die Technik, sondern der Zugang: ausgebildete Leute in echten Gewerken, die bereit sind mitzumachen, dazu die Erlaubnis für den Ort, an dem gefilmt wird. Dieses Netz baut man über Jahre und über Vertrauen auf; kaufen lässt es sich nicht. Rechte, Einwilligungen und Herkunft jeder Aufnahme werden vom ersten Tag an mitgeführt, statt nachträglich zusammengesucht.
Versionierte, unveränderliche Datensätze mit Episodenmanifest, Annotationen und vollständiger Herkunftsangabe – lizenzierbar aus dem Katalog oder als Auftrag für eine bestimmte Aufgabe erhoben. Jede Episode trägt ihren Aufnahmekontext, die Version der Aufnahmevorgabe und ihre Verarbeitungsgeschichte, damit ein Trainingslauf jederzeit einem exakten Datenstand zugeordnet werden kann.
Klare Absprachen vor der Aufnahme. Sorgfältige Prüfung vor der Weitergabe. Nachvollziehbare Herkunft für Robotikteams.
Aufgezeichnet wird ausschließlich nach vereinbartem Protokoll, zu vereinbarten Zeiten und für eine vereinbarte Aufgabe.
Teilnehmende wissen, was aufgenommen wird und wie es genutzt werden darf. Vergütet wird abgenommene Aufnahmezeit zum vereinbarten Projektsatz.
Auf die automatische Datenschutzerkennung folgt eine menschliche Prüfung, bevor ein Clip in ein Release aufgenommen wird.
Jede Episode führt ihren Aufnahmekontext, die Protokollversion und die Verarbeitungshistorie mit.
Dies beschreibt die Auslegung der Pipeline. Die Einzelheiten jedes Projekts werden schriftlich festgelegt. Dies ist keine Aussage über eine Zertifizierung, und kein Datensatz wird als vollständig anonym dargestellt.
Ob Sie Ihr Handwerk einbringen möchten oder Ihr Team Trainingsdaten sucht: Wir finden gemeinsam den passenden Einstieg.